Bild FBH-Rohrdämmung Purmo isojet

isojet – die montagefreundliche FBH-Rohrdämmung

FBH-Rohrdämmung kann überhitzte Räume vermeiden.

Mit isojet stellt Purmo ein einfaches und zeitsparendes Verfahren zur Wärmedämmung von Fußbodenheizungsrohren vor. Gemäß Fußbodenheizungsnorm DIN EN 1264 sind Verteiler zentral anzuordnen. Erfolgt dies zum Beispiel in innenliegenden Fluren, ist eine solche FBH-Rohrdämmung unverzichtbar. Denn die hohe Konzentration von Anbindeleitungen führt ansonsten leicht zu überheizten Räumen. Und überheizte Räume sind unwirtschaftlich und vor allem unangenehm für die Nutzer.

Dämmen – aber wie?

Ein innenliegender Flur hat bei heute üblicher Bauweise in der Regel eine spezifische Heizlast von 10 bis 15 W/m² bei einer Raumtemperatur von 20 °C. Eine Fußbodenheizung leistet aber schon 40 bis 50 W/m² bei einer Systemtemperatur von 35/28 °C und einem Verlegeabstand von 100 mm. Als Folge stellen sich anstatt der gewünschten 20 °C Raumtemperatur wesentlich höhere Temperaturen ein und der Raum wird überheizt. Um dies zu vermeiden, wurden Wellrohre oder dünne Dämmschläuche über die Heizrohre vor dem Verteiler geschoben. Oder man führte die Heizrohre sehr aufwendig vor dem Verteiler unter die Dämmebene. Doch die erste Variante ist in Bezug auf die Montagezeiten sehr aufwendig und die zweite Variante birgt Schall- und/oder Luftprobleme.

Einfache FBH-Rohrdämmung mit isojet

Eine einfache und effektive Lösung ist das Purmo isojet Dämmsystem. Hierbei werden zunächst die Heizungsrohre wie gewohnt auf die Dämmung getackert. Nach dem Verlegen wird der isojet Tackeraufsatz auf den Purmo 3D- oder Objekt line-Tacker geschoben und der 4 mm starke PE-Dämmstreifen nachträglich über die zu dämmenden Heizrohre getackert. Je nach Systemtemperatur lässt sich so die Wärmeabgabe der Heizrohre um bis zu 55 Prozent im Vergleich zu ungedämmten Anbindeleitungen verringern. Eine Überheizung des Raumes wird somit weitestgehend vermieden.

Diagramm Purmo isojet
Die isojet FBH-Rohrdämmung reduziert die Oberflächentemperatur des Fußbodens in kritischen Bereichen.

Das Dämmverfahren lässt sich auch dort einsetzen, wo eine hohe Konzentration von Anbindeleitungen die Regelfähigkeit der Fußbodenheizung stark einschränkt. Lediglich die zusätzliche Aufbauhöhe von 4 mm durch den Dämmstreifen muss bei der Planung beachtet werden.

Lesen Sie mehr dazu im isojet Infoblatt…